Individuelle Gesundheitsleistungen

Mammasonographie (Brustultraschall)
Jährlich erkranken in unserem Land ca. 40.000 Frauen an Brustkrebs, im Laufe ihres Lebens also jede 7. bis 10. Frau. Leider sind die genaueren Ursachen noch weitgehend unklar.  Auch wenn es Risikofaktoren (Nikotin, Übergewicht, Alkohol, familiäre Belastung) gibt, müssen wir davon ausgehen, dass es jede Frau, auch solche ohne besondere Risiken treffen kann.

Wenn die Erkrankung frühzeitig festgestellt und behandelt wird, bestehen heute  gute Aussichten auf vollständige  Heilung.

Die Ultraschalluntersuchung der Brust kann die Mammographie  nicht ersetzen, aber sie ist absolut schmerz- und nebenwirkungsfrei und kommt ohne Röntgenstrahlen aus. Sie ermöglicht die Feststellung von Veränderungen in der Brust, die so klein sind oder versteckt liegen, dass sie noch nicht tastbar sind.

Um Ihre persönliche Vorsorge optimal zu gestalten, sollte spätestens ab dem 40. Lebensjahr nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Senologie neben der Tastuntersuchung auch jährlich eine Ultraschalldiagnostik durchgeführt werden.

Durch zuätzlichen Brustultraschall können nicht tastbare Befunde aufgespürt werden und einer weiterführenden Diagnostik zugeführt werden.

Vaginalsonographie (Ultraschall durch die Scheide)
Gebärmutterhöhlenkrebs wird sich oft nur im Falle einer Blutung nach den Wechseljahren verraten. Der Abstrich vom Muttermund kann ihn nur selten aufdecken.
Mittels Ultraschall durch die Scheide ist die verräterische Dicke der Gebärmutterschleimhaut bei der typischerweise betroffenen älteren Frau feststellbar – ohne entsprechende Beschwerden ist diese Ultraschalluntersuchung jedoch nicht Teil der Krebsvorsorge und muss als IGEL-Leistung selbst bezahlt werden.

Auch der seltene Eierstockkrebs tritt vorwiegend nach den Wechseljahren auf. Frühe Warnzeichen gibt es leider nicht, erst wenn die normalerweise winzigen Eierstöcke vergrössert tastbar werden oder gar der Leib der erkrankten Frau anschwillt, stellen sich Beschwerden ein.
Durch Vaginalultraschall können schon gering vergrößerte Eierstöcke oder Flüssigkeitsbildung im Bauchraum diagnostiziert werden und die Patientin so einer weiterführenden Diagnostik zugeführt werden.

Immunologischer Stuhltest
Die Krebsfrüherkennungsrichtlinien sehen vom 50. bis einschließlich dem 54. Lebensjahr einen Test auf verstecktes Blut im Stuhl vor.
Der herkömmliche Stuhltest ist durch verschiedene Nahrungsbestandteile sehr störanfällig. Deshalb wurde eine neue Generation von Testen entwickelt, die eine deutlich exaktere Diagnostik und Differenzierung ermöglichen. 
Auch durch diese immunologischen Stuhlteste kann eine Darmkrebserkrankung zwar nicht hundertprozentig ausgeschlossen werden, ist aber bei negativem Testergebnis höchst unwahrscheinlich.
Leider werden diese verbesserten Stuhlteste und ihre Auswertung bisher nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, so dass sie die Kosten selbst tragen müssen.

NMP22 Bladder-Check
Harnblasenkrebs ist ein äußerst heimtückischer Tumor, denn er kann jahrelang wachsen, ohne dass sich Beschwerden einstellen und die Betroffenen etwas davon merken. Als Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Harnblasenkrebs gilt das Rauchen. Die steigende Zahl von Raucherinnen ist ein Indiz für ein ebenfalls steigendes Blasenkrebsrisiko bei Frauen. Auch können chron. Blasenentzündungen und Harnabflussstörungen die Entstehung der Tumore begünstigen.
Der neue NMP22 Bladder-Check ermöglicht eine schnelle und frühzeitige Diagnose des Harnblasenkrebses. Sollte der Suchtest positiv ausfallen, sollte sich zur weiteren Abklärung eine für Frauen wenig belastende Blasenspiegelung beim Urologen anschließen. 
Der Suchtest ist keine Leistung im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherungen. Wir bieten Ihnen den NMP22 Bladder-Check im Rahmen einer individuellen Gesundheitsleistung(IGEL) gemäß GOÄ (Gebührenodnung für Ärzte) an. Bitte sprechen Sie mich oder eine meiner Mitarbeiterinnen an.


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